Verengung der Halsschlagader und Schlaganfall


Ein Schlaganfall entsteht aufgrund einer plötzlichen Durchblutungsstörung des Gehirns.

Hierbei kommt es zu einer Schädigung des empfindlichen Gehirngewebes. Folgen sind dann Lähmungen, Sprachstörungen oder Sehstörungen. Treten diese Beschwerden vorübergehend auf, so kann dies ein Hinweis für einen drohenden Schlaganfall sein.

Einer der Ursachen für einen Schlaganfall ist die Verengung der Halsschlagader, die das Blut vom Herz zum Gehirn transportiert.

Risikofaktoren für die Verengung der Halsschlagader sind Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Diabetes, Rauchen oder familiäre Veranlagung.

Die Untersuchung der Halsschlagader erfolgt durch einen Ultraschall. In Ausnahmefällen kann eine zusätzliche Röntgenuntersuchung nötig sein.

Die Operation wird bei höhergradigen Einengungen durchgeführt, insbesondere dann, wenn der Patient schon Symptome eines drohenden Schlaganfalls bemerkt hat.

Die Operation der Halsschlagader dauert ca. 1 Stunde, ein stationärer Aufenthalt ist für 4-5 Tage vorgesehen. Durch einen kleinen Schnitt am Hals wird die Engstelle an der Halsschlagader ausgeschält. Während der Operation wird die Gehirndurchblutung und die Gehirnfunktion durch spezielle Messungen überwacht.

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